Wissenswertes
Balkonblumentipps
Blumenpflege
Um unseren Blütentraum zu erhalten müssen wir unsere Blumen pflegen!
Einer der wichtigsten Pflegepunkte ist das Wasser! Es sollte nicht zu viel und nicht zu wenig sein. Der Verbrauch ist recht unterschiedlich! Also kontrollieren Sie täglich die Feuchtigkeit. Gießen sollten Sie in der Früh oder am Abend (Balkonblumen). Nicht bei praller Sonne, da sonst Verbrennungsschäden entstehen können. Blühfaulheit und Gelbwerden bzw. das absterben der untersten Blätter ist ein Zeichen für Wassermangel. Am besten mit dem Finger prüfen ab die Erde feucht oder trocken ist.
Die zeitaufwendigste Arbeit ist das Ausputzen. Abgestorbene Blütenblätter und Blütenstände sollten entfernt werden!
Blumenerde
Die Erde ist das Fundament für Ihren Blütentraum! Ein schönes Glas alleine macht auch den Inhalt nicht besser...
...und genau so ist es bei Ihren Blumen - ein schöner Topf genügt einfach nicht. Nur welche Erde zu welchem Preis? Um es direkt zu sagen: sparen Sie nicht bei der Erde! Schlechte Erde heißt schlechtes Pflanzenwachstum. Achten Sie darauf, dass die Erde:
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frei von Krankheitserregern und Unkrautsamen ist
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locker ist und genügend Luftporen enthält (durch Beimischung von Holz-, Kokosfasern oder Torf.
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Sie sollte10-20% Anteil an Tonmineralien haben! Der Ton Speichert Wasser und Nährstoffe! Erden ohne Tonanteile nehmen, wenn Sie einmal richtig ausgetrocknet sind fast kein Wasser mehr auf!
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Erden haben ein Ablaufdatum!
Dieses ist leider Codiert, dadurch können wir es nicht lesen. Doch ist die Erde überlagert werden alle in der Erde enthaltenen Nährstoffe gelöst, dass führt zu Verbrennungen and den Wurzeln und somit zu Schäden an den Pflanzen.
Hinweis: Achten sie bei Graberde darauf, das die schwarze Färbung der Erde durch Schwarztorf und nicht durch z.B.: Kohlenstaub, Aktivkohle oder anderen Zugaben entsteht. Erde gut alles gut! Dazu rühren Sie einen Esslöffel Schmierseife in 1Liter heißes Wasser. Abkühlen lassen und einen Schuss Spiritus zugeben. Das ganze unverdünnt auf die Pflanze Sprühen. Kontrollieren und Spritzung eventuell wiederholen. Wenn Sie Pflanzen spritzen dann muss die Blatt ober- und Unterseite tropfnass benetzt werden. Spritzen Sie bei windstiller Witterung und nicht bei direkter Sonneneinstrahlung sonst können Verbrennungsschäden entstehen. Probieren Sie diese Mittel einmal aus, und schauen Sie welches bei Ihnen am besten wirkt. Eine der natürlichsten Möglichkeit wäre der Einsatz von Nützlingen: Florfliegen und Schlupfwespenlarfen verspeisen die Läuse.
Das richtige Pflanzengefäß
Heut gibt es viele Varianten von Blumenkisterl!
Zum Beispiel aus Plastik (mit oder ohne Wasserspeicher) welch das geringste Eigengewicht besitzen, schwere Blumenkisterl aus Eternit, Terrakotta, oder große Betonkisterl wie hier bei uns in den Wohnbauten. Natürlich setzen wir nicht immer in Blumenkisterl. Kräutertöpfe, Kübeln und sonstige Gefäße – mit etwas Phantasie können wir jedes Gefäß zum blühen bringen! Doch dafür gibt es wichtige Grundsätze die zu beachten sind:
1. Die Balkonkisterln sollten mindestens 15cm tief und breit sein, dann ist genügend Erde für optimales Wachstum vorhanden.
2. Befestigen Sie Ihr Blumenkisterl! Starke Windböen oder Kinder können Ihnen die Blütenpracht von der Brüstung reißen! Ebenso können unstabile Fensterbretter eine Gefahr darstellen! Auch auf der Fensterbank sollte Ihr Blumenkisterl durch z.B. Metallwinkeln gestützt werden, so dass die Später schwere hängende Blütenpracht nicht hinunter fällt.
3. In jedem Gefäß das bepflanzt wird sollten die Abzugslöcher frei bleiben. Wie? Einige Tonscherben über die Löcher gelegt schafft hier Abhilfe, dass das überschüssige Wasser abfließen kann und die Wurzeln keinen Schaden durch Staunässe erleiden!
Was mache ich wenn ich keine Möglichkeit habe das Wasser ab rinnen zu lassen? Blumenkisterl mit Wassertank sind hier eine Möglichkeit – hier erspart man sich viel Gießarbeit. Bei großen - fixen Blumenkästen ohne Abflussmöglichkeit bietet es sich an ca.15 -20cm Blähton (Lecca) ins Kisterl zu streuen. Dann kommen ein Wasserdurchlässiges Vlies darüber und dann erst die Erde.
Zur Erklärung: Das Überschüssige Wasser sammelt sich unten im Kisterl beim Lecca. Die Pflanzen wachsen aber über dem Vlies – keine Staunässe und somit keine Wurzelfäule. Das Vlies verhindert das durchwurzeln der Pflanzen und die Vermischung von Erde und Lecca.
Blumenstandort
Die Auswahl der richtigen Blumen für den richtigen Standort: Wir beraten Sie gerne!
Doch auf was können Sie beim Blumenkauf achten?
- Qualität statt Quantität!
- Achten Sie darauf, dass Ihre Pflanzen:
- Einen kompakten Aufbau besitzen
- Die Triebe sollten kräftig und stabil sein
- Gut verzweigt
- Angemessene Topfgröße:
- Die Pflanze sollte mit dem Topf eine Einheit bilden!
- Normale Blattfarbe.
- Helle oder gelbe Blätter sind oft Zeichen für Nährstoffmangel oder vernässte Erde.
- Wenn Sie nun Ihre Pflanzen nach diesen Kriterien gekauft haben überprüfen Sie vor dem einpflanzen die Topfballen!
- Trockene Topfballen gehören gegossen.
- Am besten nehmen Sie die trockene Pflanze und tauchen Sie in einen Kübel Wasser.
- So lange bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen.
- Dann Ist Ihre Pflanze zum setzen bereit.
- Jetzt geht’s ans Einpflanzen:
- Füllen Sie Ihren Blumenkasten zur hälfte mit Erde auf.
- Topfen Sie Ihre Blumen aus und stellen Sie diese in beliebiger Reihenfolge schon einmal ins Blumenkisterl.
- Hinweis: Wenn Sie Ihre Pflanzen in größeren Gefäßen versetzt anordnen wirkt der Blumenkasten noch üppiger und voller.
- Hängende Pflanzen schräg einpflanzen, dann hängen Sie noch schöner!
- Wichtig: beachten Sie die Pflanzabstände (ca. 4 – 5 Pflanzen in ein 1m langes Kisterl) und ob Ihnen die Farbverteilung so gefällt.
- Hinweis: Pflanzen mit hellen großen Blüten sorgen für eine gute Fernwirkung.
- Pflanzen mit kleinen dunklen Blüten sorgen für eine gute Wirkung aus der Nähe.
- Ausgewogenheit ist wichtig!
- Ergänzen Sie große mit kleinen Blüten, helle mit dunklen Farben.
- Die Zusammenstellung gefällt Ihnen und die Blumen stehen am richtigen Platz?
- Dann können Sie die Freiräume mit Erde auffüllen.
- Vergessen Sie nicht: Die Erde muss immer wieder angedrückt werden.
- Wichtig: lassen Sie ca. 2cm Gießrand, so dass die Erde und das Wasser nicht aus dem Blumenkasten schwappt.
Pelargonien
Sie haben es gerne warm und stehen in voller Sonne:
Pelargonien, bzw. Geranien. Sie gehören zu der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Diese beliebte blütenreiche Balkonblume erfreut uns den ganzen Sommer lang mit Ihren reichhaltigen farbenfrohen Blüten.
Wir unterscheiden zwischen:
stehenden Pelargonien: Pelargonium x hortorum, die schon als Jungpflanzen an Ihren samtig behaarten Blättern erkennbar sind
und hängende Pelargonien: Pelargonium peltatum, die weit über das Balkonkistel hängen. Erkennbar durch die glänzenden fast wie Plastik wirkende Blätter.
Pelargonien benötigen viel Wasser!
Trotzdem muss dass Wasser abrinnen können um Wurzelschäden zu vermeiden.Bei hohen Temperaturen morgens und abends gießen. Aber nicht bei praller Sonne, da sonst Verbrennungsschäden entstehen können.
Blühfaulheit und Gelbwerden bzw. das absterben der untersten Blätter ist ein Zeichen für Wassermangel. Abgestorbene Blütenblätter sollten auch entfernt werden! Das fördert die Blühfreudigkeit und schützt gegen Schimmelbefall bei feuchter Witterung.
Düngen ist ganz wichtig, denn ohne Dünger lässt die Blühfreudigkeit nach. Wir Menschen bringen ja ohne Nahrung auch keine Leistung. Düngen Sie mit Phosphorbetonten Dünger! Der Phosphor fördert die Blütenbildung.
Ein bis 2-mal pro Woche beim Gießen mit Flüssigdünger düngen, Dosierung laut Packungsbeschreibung. Oder Sie düngen mit Langzeitdünger, dass sind meist kleine Kügelchen bei denen der Dünger in eine Hülle eingeschlossen ist und konstant den Dünger abgibt, somit haben Sie weniger Arbeit und den gleichen Erfolg.
Bei Frost sterben die Pflanzen ab, aber sie können Sie überwintern um sich im nächsten Jahr wieder an Ihnen zu erfreuen.
Nehmen Sie vor den ersten Frösten die Pelargonien aus dem Balkonkisterl und überwintern Sie in einem kühlen Raum (z.B.: Im Keller) bei 5-10°C halten Sie die Pelargonien trocken und schneiden Sie sie zurück. Rückschnitt ohne Rücksicht auf Verluste! Schneiden Sie 2/3 weg auf ca. 10-15 cm Höhe.
Zu Beginn des Frühjahres stellen Sie Ihre Lieblinge dann hell bei ca.15°C. Sie treiben dann wieder aus und freuen sich auf die neue Saison, wo Sie Ihnen wieder Freude und Geborgenheit vermitteln.
Blumenrezepte
Eine Idee aus Ihrem Blumenfachgeschäft!
Essbare Blüten
Blumen und Blüten sind nicht nur eine Augenweide, sie können durchaus zum delikatenGaumenschmaus werden. Peppen Sie Ihren Salat, die Tellerdekoration oder eine Beilage mit buntem Blumenschmuck auf. Folgende Blüten können Sie essen:
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Apfelblüte |
Kapuzinerkresse |
Schlüsselblume |
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Begonie |
Klee |
Stiefmütterchen |
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Flieder |
Lavendel |
Tulpen |
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Gänseblümchen |
Nelken |
Veilchen |
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Geranien |
Ringelblume |
Zucchini |
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Holunder |
Rose |
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Bitte bedenken Sie allerdings das diese Blüten unbehandelt und frei von Pflanzenschutzmitteln sein müssen!
Gezuckerte Blüten als Garnitur
Blüten von Rosen, Ringelblumen, Phlox, Glockenblumen etc, kurz unter fließendem Wasser abwaschen, in Eischnee tauchen und vorsichtig mit feinem Puderzucker bestäuben. Dann auf ein mit Papier ausgelegtes Backblech legen und bei kleinster Hitze im Backofen ca. 20 min. trocken lassen. Backofentür dabei mit Kochlöffel offen halten. Wenn Blüten glasig geworden sind, herausnehmen und erkalten lassen. In Glas mit Schraubdeckel aufbewahren.
Kräuterrolle mit Kapuzinerkresse
für den Teig:
4 Eigelb und 4 EL warmes Wasser cremig schlagen, 1,5 TL Meersalz zugeben. 4 Eiweiß und 150 g Weizenmehl unterheben.
Backblech mit Backtrennpapier auslegen, Teig darauf streichen. Bei 180° C (VORHEIZEN!) ca. 15 -20 min backen (Teig soll elastisch bleiben). Auf ein Tuch stürzen und locker aufrollen.
für die Füllung:
100 g Kräuter wie Schnittlauch, Sauerampfer, Bärlauch, Knoblaurauke, Petersilie, Borretsch, Kapuzinerkresse, Zitronenmelisse, Liebstöckel (wenig!) und Gundelrebe kleinschneiden u. mit Joghurt pürieren.
150 g Joghurt, 300 g Mascarpone, 300 g Quark , 1 EL Zitronensaft , 0,5 TL Salz, 0,5 TL Senf ...
...Zucker oder Honig mischen, Kräuterpüree unterrühren und Rolle damit füllen. Etwa 5 EL zum Bestreichen zurück lassen. Rolle Bestreichen, Kühlstellen. Vor dem Servieren mit Radieschen und Kapuzinerkresse und anderen Blüten garnieren.
Dahliensalat
Dahlienblüten unter fließendem Wasser abwaschen, Blütenblättchen heraus zupfen und dekorativ auf Teller anrichten. Mit Salz, Pfeffer und Olivenöl anmachen.
Oder: ausgezupfte Dahlienblüten zusammen mit den Blüten von Kapuzinerkresse unter grünen Salat mischen.
Minzetee mit Indianernessel
Wasser zum Kochen bringen, 1 Bund Minzeblätter und Indianernesseln in kochendes Wasser geben und ca. 10 min. ziehen lassen. Tee abgießen, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank kalt stellen. Vor dem Servieren frisch gepreßten Orangensaft und Eiswürfel zugeben. Nach Belieben auch Eiswürfel aus Orangensaft oder mit Minze oder Borretschblüten herstellen.
Tomaten-Antipasti
Tomaten in dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Blech legen, salzen, pfeffern. 1 dünne Scheibe Zucchini und 1 dünne Scheibe Mozzarella auf jede Tomatenscheibe legen. Unterm Grill kurz überbacken, dass der Käse schmilzt. In den noch warmen Käse 1 Blatt Basilikum und Schafgarbenblüten stecken.
Blütenbutter
Butter weich werden lassen, abgezupfte Blüten von Ringelblumen, oder klein gehackte Blütenblätter von Nelken, Kapuzinerkresse oder Rosen mit der Butter verkneten (evtl. Knethacken der Küchenmaschine benutzen, dann wird Butter farbig). Masse zu einer Rolle formen, in Alufolie wickeln und kalt stellen. Kalte Blütenbutter in Scheiben schneiden, auf Salatblättern dekorativ anrichten und mit den entsprechenden Blütenblättern und Blüten verzieren. Dazu schmeckt am besten ein kräftiges Schwarzbrot.
Löwenzahnhonig
2 bis 3 Handvoll saubere Löwenzahnblüten ohne grüne Teile
1 kg Zucker, Saft einer Zitrone in 0,75 l Wasser 10 Minuten kochen, danach abfiltern.
In die heisse Flüssigkeit geben und unter ständigem Rühren 20 Minuten leicht kochen lassen. Der Honig ist perfekt, wenn die Flüssigkeit bernsteinfarben aufschäumt (Achtung: kocht sehr leicht über) und dickflüssig vom Löffel fliesst. In ausgekochte, weithalsige Marmeladengläser einfüllen.
Rosenbowle
20 Duftrosenblüten, 2 l milder Rot- oder Weisswein, 4 cl Rosenlikör, 150 g Zucker, ½ Vanillestange, etwas Zimt, Saft von 3 Orangen, je 1 Flasche Sekt und Mineralwasser
Die Rosenblätter vorsichtig waschen und abtropfen lassen und in ein Gefäss füllen. Den Wein, Rosenlikör, Zucker, Vanillestange, etwas Zimt und den Orangensaft hinzufügen.
Das Ganze 4 bis 6 Stunden zugedeckt ziehen lassen. Das Aroma wird verstärkt, wenn Sie den Wein zuvor etwas erwärmen. Vor dem Servieren die kalte Flüssigkeit in ein Bowlegefäss absieben, mit gekühltem Sekt und Mineralwasser aufgiessen.
Zur Dekoration einige ausgewählte Rosenblüten auf der Bowle schwimmen lassen
Veilchencreme
1 l Sahne, 100 g Zucker, 1 Tasse Veilchenblätter, 6 Eigelb, 25 g aufgelöste Gelatine
4 Eiweiss zu Schnee schlagen. Eine Tasse voll zurückbehalten, den Rest in einer Pfanne aufkochen. Blätter 15 Minuten in der zugedeckten Sahne ziehen lassen, absieben und erkalten lassen. Mit der zurückbehaltenen Sahne aufquirlen, nach und nach die erkaltete Sahne hinzugeben, auf dem Feuer weiterschlagen, bis sie steigt. Vom Feuer nehmen und einige Minuten kräftig weiterschlagen. Lauwarme Gelatine beigeben und den Eischnee darunterziehen.
Creme erkalten lassen und kalt servieren.
Was uns die Blumen sagen wollen
Eine nach rechts gebundene Schleife meint die Beschenkte, nach links den Geber. Eine rosa Rose mit linksgebundener Schleife garniert mit einem Ahornblatt heißt beispielsweise «ich bin schüchtern und übe deshalb Zurückhaltung». Nach unten gerichtete Blüten meinen das Gegenteil der eigentlichen Bedeutung.
Ein Strauss aus Chrysanthemen, Farn, Geissblatt, Gladiole, Geranie und einer leicht überfälligen Rose bedeutet: «Sei nicht so stolz! Lass mich hoffen, denn ich bin noch frei. Ich mache nicht gern viele Worte. Drum triff mich an der bekannten Stelle in einer Stunde». Steckt sich die Beschenkte das Röschen ins Haar, darf der Verehrer nicht auf ein Rendez-vous hoffen. Am Busen wäre besser.
Die Geheimsprache aus dem Harem Blumensymbolik ist uralt. Die Rose bekam ihren Job als Liebesblume schon lange bevor Botticelli (1445-1510) sie auf die «Geburt der Venus» regnen liess. Die Blumensprache wurde im antiken Persien entwickelt. Von da dürfte sie im Mittelalter in die Serails gekommen sein.
Geschichte
Anfang des 18. Jahrhunderts berichtete Lady Mary Wortley Montagu in ihren Briefen aus dem Orient von der "Kommunikation mit Blumen".
Sie beschrieb ihn 1763 in ihrem Reisebericht «Briefe aus dem Orient» und löste damit einen wahren Boom aus. 53 Jahre später gelang Charlotte de Latour mit «Les Emblèmes des fleurs» ein Weltbestseller. Das war der Ausgangspunkt für die Entwicklung eines umfangreichen Zeichensystems mittels der Übergabe von Blumen. Anfangs mit Sträußen aus einer Blumenart, später dann durch komplizierte Mischungen, um verschiedene Feinheiten auszudrücken.
Blumen-Aussagen
(Quelle: Blumensprache der Liebe)
* Akelei (Aquilegia): Ich halte dich für einen Schwächling
* Angelika (Angelica): Es braucht ja niemand es zu wissen, wenn wir uns küssen
* Alpenrose (Rhododendron): Wann sehen wir uns wieder?
* Alpenveilchen (Cyclamen): Sie sind mir gleichgültig
* Aronstab (Arum): Ich teile deine Gefühle - verstehst du auch treu zu lieben?
* Aster: Von deiner Treue bin ich nicht überzeugt
* Aurikel (Primula auricula): Belästige mich nicht
* Baldrian (Valeriana): Ich werde dich beschützen
* Blaustern (Scilla): Vergiß und vergib mir
* Brennessel (Urtica): Ich habe dich durchschaut, Grausamkeit
* Brunnenkresse (Nasturtium) Du entscheidest über mein künftiges Glück
* Buchsbaum (Buxus): Du bist entsetzlich spröde
* Chrysantheme (Dendanthema grandiflorum): Mein Herz ist frei
* Dahlie (Dahlia), damals Georgine: Ich bin schon vergeben
* Dill (Anethum): Freude, Mut und Kraft und Leben hast mit Liebe Du mir gegeben
* Distel (Carlina auculis): Die Sache ist mir zu gefährlich
* Eibe (Taxus) Ich liebe dich ewig
* Enzian (Gentiana): Deine Schönheit ist überwältigend
* Erdbeerblüte (Fragaria): Du bist mir viel zu unreif
* Farnkraut: Ich mache nicht gern viele Worte
* Federnelke (Dianthus plumarius): Du bist mir zu leichtsinnig
* Fingerhut (Digitalis): Ich habe schon schlechte Erfahrungen gemacht
* Flieder (Syringa): Wirst du auch treu sein?
* Geißblatt (Lonicera): Gib mir Hoffnung
* Geranie (Pelargonium): Ich erwarte dich an der bekannten Stelle
* Gladiole (Gladiolus): Sei nicht so stolz
* Glockenblume (Campanula): Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt
* Goldlack (Erysium): Meine Sehnsucht ist unbeschreiblich
* Heidekraut (Erica): Ich liebe die Einsamkeit
* Herbstzeitlose (Colchicum autumnale): Meine besten Tage sind vorüber
* Hopfenblüte (Humulus): Ich lasse mich nicht überrumpeln.
* Hyazinthe (Hyazinthus): Deine Kälte läßt mich verschmachten
* Immergrün (Vinca minor): Oh, dass sie ewig grünen bliebe, die schöne Zeit *unserer jungen Liebe
* Jasmin (Philadelphus): Du bist bezaubernd
* Kamille (Matriacara): Du entrüstest mich durch deine Eifersucht
* Kapuzinerkresse (Tropaeleum): Du verbirgst etwas vor mir
* Kastanienblüte: Kannst du mir verzeihen?
* Klatschmohn (Papaver rhoeas): Dein schläfrig-phlegmatisches Temperament kann keine bedeutenden Regungen Deines Herzens aufkommen lassen
* Klee (Trifolium): vierblättriger: Sei mein /weißer: Denk an mich
* Klette: Du bist mir zu anhänglich
* Kornblume (Centaurea): Ich gebe die Hoffnung nicht auf
* Krokus (Crocus): Ich brauche Bedenkzeit
* Kürbis (Cucurbita): Mit dir wollte ich in dem verborgensten Winkel der Erde *wohnen
* Küchenschelle (Pulsatilla): Schellt sie uns den Mittag ein?
* Lavendel (Lavendula): Ich werde mein Ziel bestimmt erreichen
* Lindenblüte (Tilia): Träume süß und denke an mich
* Löwenmäulchen (Antirrhinum): Du bringst meine guten Vorsätze ins Wanken
* Märzenbecher (Scilla): ich will nicht länger warten
* Malve (Malva): Ich schätze dich als meinen besten Freund
* Mohn (Papaver): Dein schläfrig-phlegmatisches Temperament kann keine bedeutenderen Regungen Deines Herzens aufkommen lassen
* Myrte (Myrthe): Venus und Amor werden dich bald mit dem Brautkranz umwinden
* Nachtschatten, Bittersüßer (Solanum): Deine Eifersucht ist unbegründet
* Narzisse (Narcissus): Du bist eitel
* Nelke (Dianthus),
o rote: Ich liebe dich heiß
o weiße: Ich bin noch zu haben
* Orchidee: Du bist mir zu verspielt
* Petersilie (Petroselinum): Ich möchte dir gern etwas Liebes tun
* Petunie (Petunia): Verzage nie
* Pfefferminze (Mentha piperata): Verzeihe mir
* Primel (Primula): Zufriedenheit ist das höchste Glück
* Quecke: Gib mir eine Chance
* Ranunkel: du bist zauberhaft
* Resede (Reseda): Du sollst an mich denken
* Rose (Rosa)
* Salbei (Salvia): Ich denk an dich
* Sauerampfer (Rumex): Du bist mir zu empfindlich.
* Schafgarbe (Achillea): Ich habe Geduld
* Schierling (Conium maculatum): Du hast mein Leben vergiftet
* Schilf (Phragmites): Entscheide dich endlich
* Schlüsselblume (Primula veris): Gib mir den Schlüssel zu deinem Herzen
* Schwertlilie (Iris): Ich werde um dich kämpfen.
* Seidelbast (Daphne): Du sollst nicht auf diesen Angeber hereinfallen
* Sonnenblume (Heliannthus annuus): Ist dein Stolz gar nicht zu brechen?
* Stachelbeerblüte (Ribes uva-crispa): Ich bin beleidigt.
* Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea): Du liebst mich nicht, du liebst nur mein Geld
* Tollkirsche (Atropa belladonna) Du bist schön, aber nicht ungefährlich
* Tulpe (Tulipa): Du bist zu keiner echten Empfindung fähig
* Verbene (Verbena): Sie haben mich verhext
* Veilchen (Viola): Sie sind so unschuldig süß
* Vergissmeinnicht (Myositis): Du sollst an mich denken
* Wegwarte (Cichorium): Ich warte ganz innig auf Dich
* Weidenzweig (Salix): Bin ich dir nicht gut genug?
* Weinlaub (Vitis): Wollen wir heute Abend ausgehen?
* Wermut (Artemisia absinthum): Kaum dass wir uns gefunden haben, fällt in den gefüllten Freudenbecher der Trennung schon ein bittrer Wermuthstropfen
* Winde (Convulvus): Mich wirst du nicht los
* Winterling (Eranthis hyemalis) Ich erinnere mich, wie unser Glück begann.
* Wucherblume (Leucanthemum vulgare): Lass mich in Frieden
* Zinnie (Zinnia): Gedanken an einen abwesenden Freund
* Zitronenblatt (Citrus): Deine Herbheit stößt mich ab
* Zwiebelblüte (Allium): Du bist falsch.
* Zypresse (Cypressus): Ich bin todunglücklich
Fleischfressende Pflanzen
Wer kennt das nicht, jeder der sich entschieden hat eine „Fleisch fressende Pflanze“ zu kaufen kennt es! Dass Gefühl seine Pflanze aufwachsen und gedeihen zu sehen, fasst wie mit Kindern, man will nur das Beste für sie und damit dieses gelingt, können sie sich in den zu ihrer linken aufgeführten Rubriken alle Tipps und Tricks zu eigen machen.
Allgemeines
Wenn Tiere Pflanzen fressen, ist das nichts Aufregendes. Fressen jedoch Pflanzen Tiere, ist das außergewöhnlich. Fleischfressende Pflanzen sind auf allen Erdteilen zu finden. Sie leben in nährstoffarmen Mooren oder an kargen Standorten. Die Pflanzen können ihrem Standort wenige Nährstoffe entziehen, deswegen müssen sie sich den "vorüber fliegenden" Nährstoffe bedienen. Sie haben ihre Blätter zu rafinierten Todesfallen umgebildet. Durch süßen Nektarduft und prächtige Farben verheißen die Pflanzen den Insekten besonderen Genuss. Doch die Verführung führt zum Tode. Statt Nektar zu saugen, wird das Insekt selbst ausgesaugt. So versorgen sich die Fleischfressenden Pflanzen mit zusätzlichen Nährstoffen.
Bewässerung
Die Karnivoren sind Sumpfpflanzen, sie lieben es feucht! Dies bedeutet ein permanentes Wasserangebot von 0,5-1cm an heißen Sommertagen. Bei Regen und kühlem Wetter sollte man sie normal feucht halten. Die beste Bewässerung ist von unten als Anstau im Untersetzer.
Das Gießwasser sollte salzarm sein das Beste ist Regen Wasser. Man kann auch destilliertes Wasser gemischt mit Leitungswasser nehmen. Gutes Wasser hat max. 8Grad deutsche Härte und max. 200 Mikrosiemens Leitwert ( Info beim Wasserwerk).
Pflegetipps
Fleischfressende Pflanzen sind einfach zu kultivieren. Als Sumpfbewohner lieben sie alle die Feuchtigkeit und können auch über längere Zeit (z.B. Urlaub) Staunässe vertragen. Verwenden sie Regenwasser, das ist das Beste! Steht Ihnen dies nicht zur Verfügung so mischen Sie destilliertes oder entmineralisiertes Wasser mit Leitungswasser. Haben sie ein sehr weiches Leitungswasser unter 10° deutsche Härte (kann beim Wasserwerk erfragt werden) so verwenden Sie 50% davon. Hartes und sehr hartes Gießwasser ist für Karnivoren ungeeignet. Die Pflanzenerde sollte stets feucht sein. Bei sehr großen Pflanzen z.B. Sarracenia oder bei den Sonnentauarten darf immer etwas Wasser (1cm) im Untersetzer stehen. Dünger mögen und vertragen die Fleischfresser nicht. Sie versorgen sich mit den gefangenen Insekten mit den nötigen Nährstoffen. Selbstverständlich können sie auch gefüttert werden. Eine Fliege oder ein ebenso großes Fleischstück sind dafür bestens geeignet. Hierbei kann genau beobachtet werden wie die Pflanze vorgeht. Der Fütterungsvorgang ist sehr interessant, muß aber nicht durchgeführt werden. Fleischfressende Pflanzen haben wie alle anderen Pflanzen grüne Blätter mit deren Hilfe sie assimilieren. Deshalb verhungern sie nicht, wenn sie keine Beute bekommen.
Pflege von Karnivoren (alles kurz zusammengefasst)
Grundregeln für Anfänger!
1. Nur mit weichem Wasser gießen (Regenwasser, destilliertes Wasser)
2. Nicht Düngen!!!
3. Nur in Spezialerde umtopfen.
4. Den Pflanzen immer ausreichend große Töpfe oder Gefäße zur Verfügung stellen
5. Trockene Heizungsluft vermeiden (brauchen erhöhte Luftfeuchtigkeit)
6. Karnivoren niemals aus der Natur entnehmen
Standort
Alle Insektivoren lieben einen hellen Fensterplatz, wobei die Himmelsrichtung keine Rolle spielt. Besonders gut wirkt sich hohe Luftfeuchtigkeit auf die Pflanzen aus. Dies kann man durch große Untersetzer erreichen in denen stets etwas Wasser steht, oder indem man die Pflanzen in ein gläsernes Terrarium pflanzt. Dieses Terrarienklima lieben die Pflanzen. Durch das große Erdvolumen können sich die Wurzeln besser ausbreiten, die Erde speichert mehr Wasser, und gibt stets Feuchte an die Pflanzen ab. Durch das Glasgefäß ist die Luftfeuchte erhöht was den Pflanzen sehr gut tut. Zum Bepflanzen eines Terrariums benutzen Sie am besten unsere Spezialerde für Fleischfressende Pflanzen sollten Sie diese nicht bekommen so nehmen Sie reinen Naturtorf ohne Dünger! In der frostfreien Zeit kann man die Pflanzen auch halbschattig im Garten aufstellen. Freilandkultur im Sumpfbeet oder der Moorecke am Gartenreich ist mit Sarracenia purpurea, Drosera binata und der Venus-Fliegenfalle möglich. Die Pflanzen sollten dann im Mai/Juni ausgepflanzt werden.
Umtopfen
Die Insektivoren lieben große Töpfe. Das mehr an Erde puffert gegen schlechtes Gieswasser und Trockenheit. Die Wurzeln können sich ausbreiten. Die Pflanzen machen oftmals einen Wachstumsschub nach dem umtopfen. Nur Spezialerde verwenden! Alles andere hat zu viele Salze und den falschen pH wert
Überwinterung
Sarracenia die Schlauchpflanze und Dionea die Venus-Fliegenfalle sollten möglichst kühl überwintert wird z.B. ungeheiztes Treppenhausfenster. Sonnentau, Fettkraut, Kannenpflanze und der Wasserschlauch können bei normaler Zimmertemperatur hell und feucht überwintert werden.
Merke: Fleischfresser sind Sumpfpflanzen. Immer feucht halten mit weichem Wasser (Regenwasser). Heller Standort, kein Dünger!
Gewürze
Pflanzen-Pflegetipps - Gießen Allgemein
Zimmerpflanzen richtig pflegen - Gießen
Zimmerpflanzen sind in ihrer Wasser- und Nährstoffversorgung von der Pflege des Menschen abhängig. Sie benötigen Wasser als Transportmittel für darin gelöste Stoffe und als Kühlung bei zu hohen Temperaturen, indem sie es verdunsten. Für ein gesundes Pflanzenwachstum ist also ein angepasstes Gießen erforderlich.
PDF - GießenPflanzen-Pflegetipps - Düngen Allgemein
Blumen düngen allgemein
Um optimales Pflanzenwachstum zu Erzielen müssen wir Düngen!
Düngen ist ganz wichtig, denn ohne Dünger lässt die Blühfreudigkeit nach. Wir Menschen bringen ja ohne Nahrung auch keine Leistung. Ca. 3 Wochen nach dem Einpflanzen, wenn unsere Lieblinge eingewurzelt sind müssen wir um ein optimales Pflanzenwachstum zu erzielen Düngen. Bei unseren Balkonblumen steht nur ein begrenzter Wurzelraum zur Verfügung.
Die Speicherkapazität von Nährstoffen und Wasser ist gering. Also sollten wir unsere Balkonblumen möglichst oft – 1- 2-mal in der Woche (aber unbedingt nach Verpackungsanleitung) düngen. Zu wenig düngen erzielt schlechte Erfolge.
Eine Überdüngung führt zu Wurzelschäden. Aber ganz wichtig ist es: Nie trockene Pflanzen zu düngen – Verbrennungsgefahr der Wurzeln.
PDF - Düngen AllgemeinPflanzen-Pflegetipps - Licht Allgemein
Ohne Licht kein Wachstum!
Licht übt bei vielen Pflanzen über die Tageslänge einen Einfluß auf den Blühbeginn aus, d.h. wird eine bestimmte Tageslänge über- oder unterschritten, setzt die Blütenbildung ein.
Licht ist wichtiger Energielieferant für den Aufbau von Pflanzensubstanz und Reservestoffen (Photosynthese), wobei Kohlendioxid aus der Luft verbraucht und Sauerstoff an die Luft abgegeben wird.
Licht ist für das Wachstum einzelner Pflanzenarten in unterschiedlicher Intensität nötig, diese hängt von den Bedingungen am Heimatstandort der Pflanzen ab. Hieraus ergibt sich die Eignung einer Pflanze für helle oder dunklere Standorte im Raum. Licht kann in seiner Helligkeit im Hinblick auf die Ansprüche der Pflanzen für das menschliche Auge nur schlecht beurteilt werden. Das Auge nimmt die Wellenlängen des Lichtes im Grünbereich besonders stark wahr, während die Pflanzen für die Photosynthese die Blau- und Rotanteile des Lichtes benötigen.
Licht nimmt in seinem natürlichen Angebot mit der Entfernung von der Lichtquelle nicht gleichmäßig, sondern überproportional ab. Mit der Entfernung von der Fensterbank, dem hellsten Standort im Raum, wird es immer stärker dunkel.
PDF - Licht AllgemeinSchädlingsbekämpfung
Laus, Laus – meine Blumen schaun so aus!
Fast jedes Jahr habe ich das gleiche Problem, und mit großer Wahrscheinlichkeit haben Sie es auch. Ungebetene Gäste sitzen auf meiner Terrasse und lassen sich von mir bewirten!
Damit meine ich nicht etwa die lästigen Nachbarn. Nein, es sind Blattläuse die von meiner Pflanze naschen.
Wie schädigen diese Millimeter großen Tierchen unsere Pflanzen?
Durch Ihren Stechrüssel dringen Sie in die Pflanze ein und saugen die kohlenhydratreichen Pflanzensäfte aus der Pflanze. Trockenes Laub, Blattflecken oder der Tod der Pflanze sind die folgen eines solchen Befalls. Bei warmen Temperaturen breiten sie sich blitzartig aus, und wo gestern noch nichts war können heute schon Kolonien von Läusen unsere Pflanzen befallen haben.
Wie kommen diese Läuse jetzt ausgerechnet auf Ihren Balkon?
Die meiste Schuld an der Verbreitung der Blattläuse haben wohl die Ameisen. Diese hüten die Blattläuse wie wir unsere Kühe, denn die Ameisen benötigen die Ausscheidungen der Blattläuse den so genannten Honigtau, der zu 50% aus Zucker besteht. Jetzt wissen wir schon mehr über unsere ungebetenen Gäste!
Wie bekämpfen wir Sie?
Eine Vorbeugende Maßnahme wäre das setzen von Lavendel, dieser hält die Blattläuse ab. Bei geringem Befall genüget es oft robuste Pflanze mit einem Scharfen Wasserstrahl abzusprühen. Die bequemste und einfachste Lösung sind wohl Spritzmittel die Sie in jedem Fachgeschäft erhalten. Diese Spritzmittel sind ölhaltige Präparate!
Warum ölhaltig?
Der Ölfilm verstopft die Atemöffnungen der Läuse und lässt Sie ersticken. Wenn Sie ein Spritzmittel kaufen, dann am besten ein Kombimittel, dass Sie gegebenenfalls auch gegen andere Schädlinge einsetzen können. Natürlich brauchen Sie nicht gleich zu fertigen Präparaten greifen!
Alt bewerte Hausmittel erfüllen denselben Zweck!
1. Brennnesselbrühen:
Dazu benötigen Sie 1 kg frische (100-200g getrocknete) Brennnessel. Die Brennnessel einen Tag in einem Liter Wasser einweichen, dann eine halbe Stunde kochen und zugedeckt abkühlen lassen. Anschließend die ganze Brühe durchseihen und 1:5 mit Wasser verdünnen.
2. Die Seifenbrühe:
Dazu rühren Sie einen Esslöffel Schmierseife in 1Liter heißes Wasser. Abkühlen lassen und einen Schuss Spiritus zugeben. Das ganze unverdünnt auf die Pflanze Sprühen. Kontrollieren und Spritzung eventuell wiederholen. Wenn Sie Pflanzen spritzen dann muss die Blatt ober- und Unterseite tropfnass benetzt werden. Spritzen Sie bei windstiller Witterung und nicht bei direkter Sonneneinstrahlung sonst können Verbrennungsschäden entstehen. Probieren Sie diese Mittel einmal aus, und schauen Sie welches bei Ihnen am besten wirkt. Eine der natürlichsten Möglichkeit wäre der Einsatz von Nützlingen: Florfliegen und Schlupfwespenlarfen verspeisen die Läuse.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Behandlung, und lassen Sie es blühn.
Schnittblumenpflege
Tipps für die längere Haltbarkeit Ihrer Lieblinge:
- Benutzen sie immer saubere Behälter und sauberes Wasser.
- Vasenwasser jeden 2 Tag wechseln!
- Schneiden Sie Ihre Blumen jeden Tag ein kleines Stück zurück.
- Am besten mit einem scharfen Messer schräg zum Stiel.
- Benutzen Sie keine stumpfen Scheren.
- Einwassern bis zur Bindestelle.
- Hartes Kalkreiches Wasser verkürzt in der Regel die Haltbarkeit.
- Durch das zugeben von Zitronensäure wird das Wasser weicher.
- Blumenfrischhaltemittel (erhältlich im Fachgeschäft) verbessern sowohl die Lebensdauer als auch die Entwicklung Ihrer Blumen. Wichtig: Bei der Zugabe eines Frischhaltemittels
- Vasen Wasser nicht so oft wechseln.
- Vermeiden Sie größere Temperaturschwankungen, wenn Sie Ihre Blumen nach Hause bringen.
- Besonders im Winter wird es Ihren Blumen helfen, wenn sie einige Stunden in einem kühlen Raum, bei etwa 15°C, ruhen können, bevor Sie in geheizte Zimmer gestellt werden.
- Lassen Sie Ihre Blumen im Sommer niemals in geschlossenen Autos oder an anderen Orten die zu heiß sind.
- Bei längeren Transport Ihrer Lieblinge verpassen wir Ihrem Strauß, auf Anfrage, eine ``Windel``. Damit er während einer langen Fahrt ausreichend mit Wasserversorgt ist.
- Am besten stellen Sie Ihre Blumen nachts in einen kühleren Raum oder auf die Terrasse. (Dann halten Sie länger) Vorsicht kühl aber nicht unter 5°C.
Giftige Pflanzen für Ihre Katze
Hier finden Sie ein Zusammenstellung von Pflanzen welche für Ihre Katze Giftig sind!
Weihnachtssterne wieder zum blühen bringen!
Der schönste Blumenstock der Weihnachtszeit ist der bekannte Weihnachtsstern!
Doch schon nach dem Kauf müssen Sie Ihn beschützen um sich lange an seinen färbigen Hochblättern erfreuen zu können.
Ganz wichtig: Bitte achten Sie nach dem Kauf darauf, dass der Weihnachtsstern gut verpackt ist, denn die kalten Aussentemperaturen lassen diese wärmeliebende Pflanze gerne die Blätter verlieren . Und dass schon auf dem Weg vom Geschäft zu Auto!!!!
Und so blüht Ihr Weihnachtsstern wieder
Sicher kennen Sie das!
Im Sommer haben Sie Ihren Weihnachtsstern auf der Terasse, es geht im gut, aber er blüht nicht.
Um zu Weihnachten wieder eine Schöne blüte zu bekommen befolgen Sie diese Schritte:
Von Oktober bis Mitte Dezember müssen Sie dem Weihnachtsstern den Tag verkürzen!
Er muss von 17.00 Abends bis 9.00 früh völlig dunkel stehen! (Wichtig: Auch eine Straßenlaterne die durchs Fenster scheint stört diese Dunkelphase.)
Wenn Sie keinen Raum Abdunkeln können müssen Sie den Weihnachtsstern abdecken!
Nach dieser verkürzten Tageslänge lassen Sie Ihm wieder das normale Tageslicht.
Viel Erfolg
Und noch was: Lassen Sie Ihren Weihnachtsstern bei kalten Temperaturen nie beim Fenster stehen, den ein kalter Luftzug beim Lüften ist die Hauptursache dafür, dass er seine Blätter plötzlich fallen lässt und eingeht!